Mein therapeutischer Ansatz

Jeder Mensch ist anders. Deshalb gibt es bei mir keine starren Konzepte und keine vorgegebenen Lösungen. Mir ist wichtig, gemeinsam mit dir herauszufinden, was zu dir, deiner Geschichte und deiner aktuellen Situation passt.

Dabei nutze ich verschiedene therapeutische Ansätze, die sich gegenseitig ergänzen. Nicht die Methode steht im Mittelpunkt, sondern du als Mensch.

Gestalttherapie

Die Gestalttherapie geht davon aus, dass Veränderung dort beginnt, wo wir uns selbst besser wahrnehmen. Oft sind wir so beschäftigt mit Funktionieren, Erwartungen oder alten Mustern, dass wir den Kontakt zu unseren eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und Grenzen verlieren.

In der gemeinsamen Arbeit schauen wir darauf, was gerade in deinem Leben präsent ist. Welche Gedanken beschäftigen dich? Welche Gefühle zeigen sich? Wo spürst du innere Konflikte oder Spannungen?

Es geht nicht darum, etwas „wegzumachen“, sondern zunächst zu verstehen. Aus diesem Verstehen heraus entstehen häufig neue Möglichkeiten und Entscheidungen ganz von selbst.

Traumatherapie und Arbeit mit alten Prägungen

Manche Belastungen haben ihre Wurzeln nicht im Hier und Jetzt. Frühere Erfahrungen, Verletzungen oder belastende Lebensereignisse können auch viele Jahre später noch Auswirkungen auf Beziehungen, Selbstwertgefühl, Stress oder emotionale Stabilität haben.

Traumatherapie bedeutet für mich nicht, alte Geschichten immer wieder durchleben zu müssen. Vielmehr geht es darum, Sicherheit, Selbstkontakt und innere Stabilität zu stärken.

In meiner Arbeit orientiere ich mich unter anderem an NARM (NeuroAffective Relational Model), einem Ansatz für Entwicklungstrauma. Dabei steht nicht das Trauma selbst im Mittelpunkt, sondern die Frage, wie du heute wieder mehr Verbindung zu dir selbst, deinen Bedürfnissen und deinen Ressourcen finden kannst.

Hypnotherapeutische Elemente

Hypnose hat oft ein Image, das wenig mit therapeutischer Hypnose zu tun hat. Niemand verliert die Kontrolle oder wird zu etwas gebracht, was er nicht möchte.

Hypnotherapeutische Arbeit nutzt natürliche Zustände von Konzentration und innerer Aufmerksamkeit. Ähnlich wie wenn man völlig in ein Buch, einen Film oder eine Erinnerung eintaucht.

In diesem Zustand können innere Bilder, Ressourcen und neue Perspektiven leichter zugänglich werden. Viele Menschen erleben dadurch einen tieferen Zugang zu sich selbst und zu Themen, die sich allein über Gespräche manchmal nur schwer erreichen lassen.

Du bleibst dabei jederzeit ansprechbar und entscheidest selbst, wie weit du gehen möchtest.

Verhaltenstherapeutische Ansätze

Manchmal geraten Menschen in Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster, die ursprünglich sinnvoll waren, heute aber Leid verursachen.

Verhaltenstherapeutische Methoden helfen dabei, diese Muster besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Möglichkeiten zu entwickeln.

Dabei geht es nicht darum, sich zu optimieren oder sich „richtig“ zu verhalten. Vielmehr schauen wir gemeinsam darauf, welche Gewohnheiten, Gedanken oder Überzeugungen dich unterstützen – und welche dich vielleicht davon abhalten, das Leben zu führen, das du dir wünschst.

Begegnung auf Augenhöhe

Ich verstehe Therapie nicht als einen Ort, an dem jemand erklärt bekommt, wie er leben sollte. Vielmehr sehe ich sie als gemeinsamen Prozess, in dem Verständnis, Klarheit und Entwicklung entstehen dürfen.

Du musst bei mir nichts leisten, nichts beweisen und nicht perfekt vorbereitet sein. Du darfst mit dem kommen, was gerade da ist.

Gemeinsam schaffen wir einen Raum, in dem neue Perspektiven, mehr Selbstkontakt und nachhaltige Veränderung möglich werden können.